Nationalrat will Busse statt Anzeige für Kiffer
UN-Sonderberichterstatter will Strafsteuern für ungesunde Lebensmittel
Schon alles vergessen? Die Auswirkungen der letzten Finanzkrise
Volksabstimmung versus internationales Recht: die Schweizerische Direktdemokratie am Scheideweg
Neue E-Banking-Schadsoftware auf Smartphones im Umlauf
Raufaser, adieu! Die aktuellen Tapetentrends

Ölpreisentwicklung ohne gravierende Preiswende

18.04.2015 |  Von  |  Aktuell, Politik, Weltgeschehen  | 
Ölpreisentwicklung ohne gravierende Preiswende 5.00/5 (100.00%)
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Im vergangenen Jahr ging der Ölpreis dramatisch zurück, ohne dass solch eine Entwicklung jemand vorhergesehen hatte. Wenngleich Prognosen bei Rohstoffen immer als unsicherheit betrachtet werden müssen, könnte es sich doch um nicht nur ein vorübergehendes Phänomen handeln.

Welche Auswirkungen hätte ein dauerhaft niedriger Ölpreis und wie wahrscheinlich ist er? Darum soll es im Folgenden gehen. Dabei sind nicht nur die vordergründigen Aspekte zu sehen wie die Entlastung des privaten Geldbeutels beim Tanken von Benzin. Die Effekte sind wesentlich vielschichtiger.

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Mehr Kurven auf dem Laufsteg: Magermodels sollen in Frankreich verboten werden

18.04.2015 |  Von  |  Gesellschaft  | 
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Frankreich will ein Zeichen gegen den Size-Zero-Trend setzen und Magermodels mit einem Berufsverbot belegen. Das ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, denn viele Mannequins gefährden durch den Schlankheitszwang ihre Gesundheit. Ob falsche Idealvorstellungen sich jedoch per Gesetz regulieren lassen, ist fraglich. 

Am Dienstag, den 14.04., hat die Nationalversammlung abgestimmt und das geplante Gesetz beschlossen – nur die Mehrheit im Senat fehlt noch. Allerdings kann nur die Zeit zeigen, ob die Modebranche mitmacht – und ob sich ein entsprechender Bewusstseinswandel auch in der Bevölkerung durchsetzen kann.

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Ausstellungstipp: Präsentation von Büchern und Handschriften zum mittelalterlichen Recht in der Stiftsbibliothek St. Gallen

18.04.2015 |  Von  |  Aktuell, Literatur  | 
Ausstellungstipp: Präsentation von Büchern und Handschriften zum mittelalterlichen Recht in der Stiftsbibliothek St. Gallen 5.00/5 (100.00%)
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Vor allem in der letzten Zeit stand die Entwicklung des Rechts in der Schweiz wieder öfter auf der politischen Agenda. Sie wurde diskutiert – und dies sicher nicht zuletzt wegen der steigenden Regelungsdichte oder der Forderungen nach einem Austritt aus der Europäischen Konvention für Menschenrechte.

Möglicherweise lohnt ein Blick in die Vergangenheit, genauer, auf die Entwicklung des Rechts und der abendländischen Rechtssprechung. Zwar kommen uns heutzutage in Bezug auf das „finstere Zeitalter“ und die mittelalterliche Rechtssprechung vor allem Begriffe wie Folter, kaltblütige Henker, Blutrichter in den Sinn, Fakt ist jedoch, dass die Rechtsprechung im Mittelalter voller grausamer Geschichten und Mythen ist. Fakt ist zudem, dass das Mittelalter keine Zeitperiode eines rechtsfreien Raumes war. Vielmehr prägten den Alltag und die Gesellschaft sowohl weltliche als auch kanonische Massgaben.

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Heiraten oder „pacsen“ – kommt die „Ehe Light“ für alle Paare?

17.04.2015 |  Von  |  Aktuell, Gesellschaft, Politik  | 
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Eine parlamentarische Initiative der GLP fordert die Öffnung der Ehe für homosexuelle Partner und die Möglichkeit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft für alle Paare. In seinem aktuellen Bericht zur Reform des Familienrechts formuliert der Bundesrat die gleichen Ziele.

Zwei Umfragen vom Anfang dieses Jahres wurden in der Schweiz zum Auslöser einer Debatte, die sich in absehbarer Zeit in einer Reform des Familienrechts niederschlagen könnte. Ende März 2015 publizierte der Bundesrat einen Bericht, in dem es unter anderem darum geht, die Partner in ausserehelichen Lebensgemeinschaften rechtlich besser abzusichern.

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IWF: Schweizer Wirtschaftswachstum verhalten

17.04.2015 |  Von  |  Aktuell  | 
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Der aktuelle Konjunkturausblick des Internationalen Währungsfonds sieht weltweit Licht und Schatten, wie auch innerhalb der Euro-Zone. Für die Schweiz sieht der IWF ein eher verhaltenes Wirtschaftswachstum voraus, für das aber nicht nur das Franken-Hoch verantwortlich sein soll. 

Weltweit prognostiziert der IWF für 2015 ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent, im kommenden Jahr könnte die globale Wachstumsrate dann auf 3,8 Prozent steigen. In den beiden letzten Jahren ist die Weltwirtschaft jeweils um 3,4 Prozent gewachsen, der generelle Ausblick des IWF ist also verhalten positiv.

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Der newsbloggers-Wochenrückblick – FDP-Wahlerfolg, Hillary Clinton for President

14.04.2015 |  Von  |  Aktuell, Politik  | 
Der newsbloggers-Wochenrückblick – FDP-Wahlerfolg, Hillary Clinton for President 5.00/5 (100.00%)
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Die Wähler interessieren sich für Wirtschaft und nicht für Umweltschutz. So könnte man das Ergebnis der Zürcher Kantonswahlen vom vergangenen Wochenende interpretieren. Die FDP erzielte vor diesem Hintergrund in Zürich ein hervorragendes Wahlergebnis, das für die eidgenössischen Wahlen im Herbst 2015 richtungsweisend werden könnte.

Bis zu den US-Präsidentschaftswahlen 2016 geht zwar noch über ein Jahr ins Land, traditionell sind sie auf den 8. November terminiert. Die Kandidaten bringen sich jedoch bereits jetzt in Stellung – am letzten Wochenende hat Hillary Clinton ihre Präsidentschaftskandidatur erklärt. Der Schweiz-Tourismus behauptete sich zumindest im Februar 2015 trotz des starken Frankens. Avenir Suisse fordert Reformen der Vorgaben für Volksinitiativen in der Schweiz. Bereits zu Ostern wurde der Verein „Vorteil Schweiz“ gegründet, der sich für eine weltoffene Schweiz und positive Beziehungen zur Europäischen Union einsetzt.

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Entdecken auch Sie acht interessante Alternativen zur Googlesuche

13.04.2015 |  Von  |  Neue Medien  | 
Entdecken auch Sie acht interessante Alternativen zur Googlesuche 5.00/5 (100.00%)
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Die Nutzung von Google als Suchmaschine birgt viele nicht zu vernachlässigende Vorteile: Ein grosser Index, der stündlich erweitert wird und somit die virtuelle Welt des Internets relativ genau abbildet, schnelle und oftmals konkrete, passende Ergebnisse. Nicht zuletzt sind es auch die Integration von weiteren Diensten wie Google Maps oder die rekursiv arbeitende Bildersuche.

Jedoch – es gibt auch gute Gründe, Google nicht mehr  bzw. nicht ausschliesslich zu nutzen: Datenschutz ist für Google ebenso fremd wie für andere US-amerikanische Internetunternehmen. Und auch bei der Transparenz ist der Marktführer wenig beispielhaft. Und auch die Sucherergebnisse sind nicht immer optimal, was nicht zuletzt an den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns liegt.

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Kommt der wirtschaftliche Frühling zwischen dem Westen und Iran?

13.04.2015 |  Von  |  Aktuell, Politik  | 
Kommt der wirtschaftliche Frühling zwischen dem Westen und Iran? 5.00/5 (100.00%)
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Der Iran war lange Zeit „verbrannte Erde“ für westliche Konzerne. Das könnte sich bald ändern, nachdem die Verhandlungen in Lausanne mit einer grundsätzlichen Einigung im Atomstreit zwischen den UN-Veto-Mächten und dem Iran zu Enge gingen.

In den Startlöchern stehen nicht nur die internationalen Ölkonzerne, sondern auch viele andere Unternehmen, deren Iran-Geschäft seit dem Beginn der Wirtschaftssanktionen gegen das Regime in Teheran weitgehenden Restriktionen unterworfen war. Der Iran könnte künftig wieder zu einem wichtigen westlichen Handelspartner werden. Für eine zukunftsfähige Entwicklung ist seine Wirtschaft in vielen Bereichen auf internationale Importe angewiesen. Hinzu kommt eine Bevölkerung von rund 78 Millionen Menschen, die zumindest in den oberen sozialen Schichten durchaus mit Kaufkraft ausgestattet sind. Bereits Ende April will auch die Schweiz eine Wirtschaftsmission nach Teheran entsenden.

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Berner Initiative wehrt sich gegen Kürzungen bei Krankenkasse

10.04.2015 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft, Gesundheit  | 
Berner Initiative wehrt sich gegen Kürzungen bei Krankenkasse 5.00/5 (100.00%)
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Für manche Schweizerinnen und Schweizer machen die monatlichen Krankenkassenbeiträge einen wesentlichen Teil ihrer Ausgaben aus. Besonders Geringverdiener sind stark betroffen, auch wenn sie nur die Grundversicherung und keine zusätzlichen Leistungen gebucht haben. Mit einer Prämienverbilligung hat der Gesetzgeber in einzelnen Kantonen einen wertvollen Beitrag zur Entlastung geschaffen.

Abhängig von der Haushaltslage und politischen Ausrichtung wurden einzelne dieser Massnahmen bereits wieder gekürzt. Im Kanton Bern wehrt sich nun eine Initiative gegen diese Kürzungsmassnahme, die aufgrund ihrer namhaften Vertreter durchaus gute Aussichten auf Erfolg und die Rücknahme der Kürzungen hat.

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Welche Veränderungen brauchen Schweizer Unis?

09.04.2015 |  Von  |  Aktuell, Allgemein, Gesellschaft, Politik  | 
Welche Veränderungen brauchen Schweizer Unis? 5.00/5 (100.00%)
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Die Hochschulbildung in der Schweiz ist in den letzten Wochen aus verschiedenen Richtungen unter Beschuss geraten. Die Economiesuisse fordert als Dachverband der Schweizer Wirtschaft grundlegende Änderungen an den Universitäten.

Den Anstoss zur Bildungskritik gab Mitte März die SVP auf recht rüde Art und Weise. Die fast 45.000 Studierenden in sozial- und geisteswissenschaftlichen Studiengängen sind SVP-Chef Toni Brunner und seinem Fraktionschef Adrian Amstutz ein Dorn im Auge. Gegenüber der Tageszeitung „Blick“ liess Amstutz verlauten, dass seine Partei die Zahl der Sozial- und Geisteswissenschaftler in der Eidgenossenschaft so schnell wie möglich um die Hälfte reduzieren möchte. Brunner forderte in einem Interview mit der „Handelszeitung“ einen politischen Numerus Clausus für Psychologen, Politologen und andere Studienfächer, die seiner Ansicht nach lediglich „Schmetterlingszähler“ produzieren.

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Neuer Blick auf alte Kunst: Stefan Koldehoff schreibt über die Wege von Van-Gogh-Gemälden

08.04.2015 |  Von  |  Aktuell, Allgemein, Gesellschaft, Literatur  | 
Neuer Blick auf alte Kunst: Stefan Koldehoff schreibt über die Wege von Van-Gogh-Gemälden 5.00/5 (100.00%)
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Am 29. Juli 2015 jährt sich der Todestag des berühmten Malers Vincent van Gogh zum 125. Mal. Zu diesem Gedenktag passt das Buch „Ich und Van Gogh“ von Stefan Koldehoff. Darin zeichnet der Autor die erstaunlichen Wege verschiedener Van-Gogh-Gemälde nach – in Form von 43 kleinen Krimis.

Viele Prominente, darunter Robert Oppenheimer, Liz Taylor und Erich Maria Remarque, wollten – und hatten – einen echten Van Gogh. Doch meist kamen die Gemälde auf Umwegen zu ihren berühmten Besitzern. Und manche Gemälde des niederländischen Malers, der als Begründer der Moderne gilt, sind nach wie vor verschollen.

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Von Rocky Balboa Erfolg lernen

08.04.2015 |  Von  |  Film, Gesellschaft  | 
Von Rocky Balboa Erfolg lernen 5.00/5 (100.00%)
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Lektion 4: Grösse ist nicht entscheidend.

Ein bisschen erinnert der Kampf zwischen Ivan Drago und Rocky im vierten Teil an die biblische Geschichte von David und Goliath. Drago ist der „Goliath“, fast einen Kopf grösser und 30 Kilogramm schwerer als Rocky. Aber dieser trifft trotzdem immer wieder den Kopf des Gegners und schlägt ihn schliesslich nieder.

Viele Manager und Selbstständige arbeiten in kleinen Unternehmen und müssen ständig gegen die grossen Konzerne mit ihren gewaltigen Ressourcen ankämpfen. Aber wenn du den unbedingten Willen zu siegen hast, findest du auch deinen Weg. Rockys Trainer Mickey sagt in einer Szene, Boxen passiert zu 90 Prozent im Kopf. Du musst lernen, die Konkurrenz zu überlisten: mit deinen Fähigkeiten, mit Schnelligkeit und mit Zielstrebigkeit.

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