Google und Novartis arbeiten an intelligenten Kontaktlinsen

31.07.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Google und Novartis arbeiten an intelligenten Kontaktlinsen

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Der Internet-Riese Google und die Novartis-Tochter Alcon wollen mit intelligenten Kontaktlinsen ein neues Zeitalter der modernen Medizin einläuten. Dank einer eingebauten Mini-Elektronik sollen die Linsen beispielsweise die Nahanpassung des Auges unterstützen oder sogar den Blutzuckerspiegel von Diabetikern messen können.

Wenn es nach den Visionen von Novartis und Google geht, dann sollen Diabetiker zukünftig auf das mehrfach tägliche Einstechen ihrer Finger verzichten können. Die Messung des Blutzuckers wird dann von den integrierten Sensoren der Kontaktlinsen übernommen, welche den Blutzuckerspiegel über die Tränenflüssigkeit des Auges bestimmen. Die so gewonnenen Daten könnten anschliessend drahtlos auf ein Mobilgerät oder Smartphone übertragen und dort ausgewertet werden.

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Informations-Striptease bei der Wohnungssuche – dürfen Vermieter alles wissen?

31.07.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Informations-Striptease bei der Wohnungssuche – dürfen Vermieter alles wissen?

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Wer auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, muss meistens viele persönliche Informationen von sich preisgeben. Dabei tauchen auf den Anmeldeformularen der Vermieter oft sehr intime Fragen auf, beispielsweise zum Zivilstand, zu möglichen Leasingverträgen oder zum Grund der Wohnungssuche. Aber welche dieser Fragen darf ein Vermieter auf dem Anmeldeformular eigentlich stellen? Laut einem Urteil der Eidgenössischen Datenschutzkommission lautet die Antwort darauf: keine Einzige. Zur Not darf man als Wohnungssuchender sogar schwindeln, wenn die Neugier des Vermieters zu weit geht.

Auch wenn diese Art von Fragen eigentlich nicht zulässig ist, so werden Wohnungssuchende doch täglich mit ihnen konfrontiert. In den meisten Fällen antworten diese auch ohne viele Widerworte, um sich die Chancen gegenüber den anderen Interessenten nicht zu verspielen. Datenschutzspezialisten sehen hier ein grosses Problem, denn Vermieter dürfen nur nach den Informationen fragen, die für die objektive Auswahl eines Mieters nötig und geeignet sind. Nicht zulässig sind zum Beispiel Fragen zum genauen Einkommen des Wohnungssuchenden, wenn im Grossen und Ganzen klar ist, dass die Miete im Budget des Interessenten liegt. Aus diesem Grund ist nur die Frage nach der jeweiligen Einkommenskategorie oder dem Verhältnis zwischen Einkommen und Miete erlaubt. Ebenso wenig darf der Vermieter nach bestehenden Leasingverträgen fragen, da diese Information keine Auskunft über die finanzielle Situation des Wohnungssuchenden gibt.

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Die Strompreissituation in der Schweiz

30.07.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Die Strompreissituation in der Schweiz

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Der Strompreis ist ein wichtiger Posten im Haushaltsbudget von Familien. Da immer mehr leistungsstarke Geräte auf den Markt kommen, ist der Stromverbrauch in den letzten Jahren in der Schweiz deutlich gestiegen. Dies kann aber auch an den niedrigen Strompreisen liegen, welche 2008 ihren tiefsten Stand hatten.

Keine einheitliche Regelung der Stromkosten in der Schweiz

Die Kosten für Strom sind in der Schweiz nicht einheitlich geregelt. Sie hängen unter anderem von der Region ab, sodass bei Analysen immer der Durchschnittspreis beachtet wird. Dieser lag im Jahre 2008 bei rund 14,5 Rp/kWh und ist bis 2010 sprunghaft bis auf 16 Rp/kWh angestiegen. Zuvor war der Strompreis seit 1996 immer abnehmend gewesen. 1996 wurden pro Kilowattstunde rund 17,25 Rappen berechnet, somit ist auch der Preis von 2010 noch als niedrig anzusehen.

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Wenn PayPal und Banken komisch werden

30.07.2014 |  von  |  Trojaner  | 
Wenn PayPal und Banken komisch werden

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Zahlen Sie auch mit PayPal oder nutzen Sie die Vorzüge des Onlinebanking? Wenn ja, dann laufen auch Sie Gefahr, Opfer von Cyberkriminellen zu werden. Gerade in jüngster Zeit häufen sich die Fälle, in denen via eigenartige Dateianhänge Trojaner auf die Rechner der Nutzer geschleust werden.

Dabei bedienen sich die Kriminellen aller weitverbreiteten Möglichkeiten der modernen Online-Kommunikation. Sogar die Banken selbst sind jetzt vor den Trojanern nicht mehr sicher. Vom scheinbar harmlosen Gutschein bis hin zur gefälschten Rechnung nutzen die Datendiebe alle Möglichkeiten, um letztlich an Ihre Daten und Ihr gutes Geld zu kommen.

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Stimmrecht ab Geburt? Ein Vorhaben der Kinderlobby spaltet die Nation

30.07.2014 |  von  |  Gesellschaft, Politik  | 
Stimmrecht ab Geburt? Ein Vorhaben der Kinderlobby spaltet die Nation

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Kinder und Jugendliche beteiligen sich nicht genügend an der Schweizer Politik. Zu diesem Schluss kommen der Dachverband der Jugendparlamente und der Dachverband der Jugendorganisationen in ihrer kürzlich veröffentlichten Studie. Zudem zeigen Abstimmungsanalysen, dass die unter 30-Jährigen ihr Wahlrecht seltener wahrnehmen als die älteren Generationen.

Ein polarisierender Vorschlag zur Lösung dieser Probleme kommt jetzt von der Kinderlobby Schweiz: Kinder sollen ein uneingeschränktes Stimm- und Wahlrecht von Geburt an erhalten. In Übereinstimmung mit dem demokratischen Grundsatz “Ein Mensch, eine Stimme” fordert der Verein, dass auch Kinder und Jugendliche ein politisches Mitspracherecht erhalten müssten. Von diesem Ansatz verspricht sich die Kinderlobby eine nachhaltigere und vor allem familienfreundlichere Politik, da sich bei Unstimmigkeiten zwischen Jung und Alt derzeit meistens die ältere Wählerschaft durchsetze. Mithilfe des Kinderstimmrechts möchte der Verein dieses Ungleichgewicht wieder in die Waage bringen. Parteien würden so gezwungen werden, ihre Programme mehr auf die junge Wählerschaft abzustimmen und zukunftsorientierte Themen stärker in den Fokus zu rücken.

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Chronische Migräne – kein unabänderliches Schicksal!

29.07.2014 |  von  |  Gesundheit  | 
Chronische Migräne – kein unabänderliches Schicksal!

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Wer häufig an heftigen Kopfschmerzattacken leidet, ist nicht zu beneiden. Treten die Anfälle regelmässig auf, spricht man von chronischer Migräne, Schmerzmittel sind in diesem Fall keine Lösung mehr. Doch es gibt Möglichkeiten, chronische Migräne wirksam zu bekämpfen.

Chronische Migräne – wodurch wird sie ausgelöst?

Die genaue Ursache von Migräne ist medizinisch immer noch nicht geklärt. Es konnte allerdings nachgewiesen werden, dass bestimmte Nerven im Gehirn bei einem Migräneanfall stark stimuliert werden, auch die Konzentration des Botenstoffes Serotonin verändert sich in dieser Situation. Während einer Schmerzattacke sind die Wände der im Gehirn befindlichen Blutgefässe besonders angespannt. Dies hat zur Folge, dass bestimmte Stoffe von den Blutgefässen ins körpereigene Gewebe übertreten können, wodurch eine neurovaskuläre Entzündung hervorgerufen wird, welche mit heftigen Schmerzen einhergeht. In diesen Fällen konnte auch eine erhöhte Konzentration des Schmerzbotenstoffes CGRP nachgewiesen werden.

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Kaum Inflation und dennoch steigende Kosten?

29.07.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Kaum Inflation und dennoch steigende Kosten?

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Während die Schweizer Nationalbank NSB von stabilen Preisen und einer kaum signifikanten Inflation bis 2016 spricht, klagen die Verbraucher über steigende Mieten, verteuerte Krankenversicherungsprämien und eine schleichende Teuerung auch bei den Konsumgütern. Es tut sich ein Widerspruch zwischen statistischer und gelebter Realität auf, der zunächst nicht erklärbar scheint.

Interessant erscheint dabei vor allem die Tatsache, dass der Franken bis mindestens 2016 bei einem stabilen Wechselkurs zum Euro nicht unter 1,20 bleiben soll. Das würde die schleppende Erholung der Wirtschaft in der Eurozone rechtfertigen und durch das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um die zwei % untermauert.

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Windkraftanlagen: Viele Schweizer wagen den Schritt

28.07.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Windkraftanlagen: Viele Schweizer wagen den Schritt

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Windkraftanlagen gelten als eine mögliche Alternative zur Stromerzeugung durch Atomkraftwerke. Sie liefern eine grosse Menge an Energie und verwenden den Wind als Basis. Doch es stellt sich die Frage, über welche Energiebilanz die Bauten verfügen und wie die Verbraucher über die Anlagen denken.

Besonders effektiv ist ein Windpark, hier werden mehrere Anlagen nebeneinander aufgestellt. Wählt man einen strategisch günstigen Ort, dann lässt sich eine beachtliche Menge an Energie erzeugen. Soll nur eine bestimmte Gegend oder ein Grundstück mit Strom versorgt werden, dann kommt auch ein Windgenerator in Betracht, dieser ist in verschiedenen Grössen erhältlich. Die Verbraucher positionieren ihn entweder auf dem Dach oder fertigen eine Plattform an.

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Google-Urteil: “Recht auf Vergessen” plötzlich in der Kritik

28.07.2014 |  von  |  Allgemein  |  1 Kommentar
Google-Urteil:

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Das im Mai gefällte Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum sogenannten “Recht auf Vergessen” wurde bisher als grosse Errungenschaft des Datenschutzes gefeiert. Nachdem nun allerdings die ersten Links aus Google verschwunden sind, schlägt die Euphorie ins Gegenteil um und Kritiker reden plötzlich von Zuständen wie in China.

Der erste Fall, der für Schlagzeilen sorgte, war ein Blogbeitrag auf der Webseite der BBC. Dieser Beitrag mit dem Titel “Merril’s Mess” wurde im Oktober 2007 vom Wirtschaftsjournalisten Robert Peston verfasst und handelt vom ehemaligen Chef der Bank, Merril Lynch. Auch wenn der Artikel schon mehrere Jahre zurückliegt, ist er derzeit einer der am häufigsten angeklickten Beiträge auf dem Internetportal der BBC – denn seit Anfang Juli wird der Link auf Google nicht mehr angezeigt.

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Der Enkeltrickbetrug – auch nach der Verhaftung bleiben die Zahlen konstant

28.07.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Der Enkeltrickbetrug – auch nach der Verhaftung bleiben die Zahlen konstant

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Obwohl im Sommer 2014 die Anführer einer grossen Betrugsbande verhaftet worden sind, ist die Zahl der versuchten Trickbetrüge nicht zurückgegangen. Beim sogenannten “Enkeltrickbetrug” werden ältere Menschen um ihr Geld gebracht, indem ihre Gutherzigkeit ausgenutzt wird. Im letzten Jahr hatte sich die Zahl der Versuche verdoppelt und auch aktuell ist kein Rückgang in Sicht. Es ist zu befürchten, dass Trittbrettfahrer die Taten nachahmen, daher sollte Vorsicht walten, wenn man unerwartete Anrufe erhält.

Die Betrüger rufen wahllos ältere Menschen an und geben sich als Enkel aus. Sie schildern, dass sie sich in einer Notlage befinden und dringend eine grössere Summe an Geld benötigen. Die Geschichten sind teilweise sehr undurchsichtig, kompliziert und verwirrend, sodass die Angerufenen sie nicht durchschauen können. Sie werden gebeten, Geld von der Bank zu holen und einem angeblichen Freund zu überbringen.

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Swiss stellt Flüge nach Tel Aviv temporär ein

25.07.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Swiss stellt Flüge nach Tel Aviv temporär ein

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Die eskalierende Gewalt im Nahen Osten hat namhafte Fluggesellschaften in Europa dazu bewogen, den Luftverkehr zwischen unserem Kontinent und Israel einzuschränken. Neben der grossen deutschen Fluglinie Lufthansa gilt dies auch für seine Tochtergesellschaften wie Swiss, Flüge von Zürich und anderen renommierten Airports in Mitteleuropa nach Tel Aviv wurden zwischenzeitlich eingestellt. Die freiwillige Flugsperre wurde zum Abend des 22. Juli hin verkündigt und dauerte 36 Stunden an, Flugreisende sollten auf ähnliche Massnahmen in der Zukunft, abhängig von der politischen Lage im Nahen Osten, eingestellt sein.

Gerade im Sommer ist Israel ein beliebtes Urlaubsland, in der Küstenregion des Mittelmeers wird in klassischen Touristenorten besonders auf die Sicherheit der Gäste geachtet. Nach Beschuss des Landes durch die Hamas sehen immer mehr Fluggesellschaften die Gefahr, absichtlich oder unabsichtlich unter Beschuss zu geraten, eine Sicherheit für die Fluggäste des grössten Airports Ben Guiron in Tel Aviv ist nicht mehr gewährleistet. Neben Lufthansa, Swiss und Germanwings haben auch amerikanische Fluggesellschaften und die Air France Flüge zwischen ihrer jeweiligen Nation und Israel temporär oder bis auf weiteres eingestellt.

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Revision der Energieverordnung: Kritische Stimmen in der Schweiz werden lauter

25.07.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Revision der Energieverordnung: Kritische Stimmen in der Schweiz werden lauter

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Sorgsam mit Energieressourcen umgehen, Energieeffizienz gewährleisten, prinzipiell den Energieverbrauch im Unternehmen oder auch im Haushalt drosseln – Energiesparmassnahmen haben in der Schweiz schon seit geraumer Zeit Hochkonjunktur. Schliesslich tragen die Schweizer so nicht nur zur ökologischen Optimierung an sich bei; entsprechende energieeffiziente Massnahmen und daraus resultierende Kosteneinsparungen sorgen oftmals für einen gefüllten Geldbeutel. Die Schweizer Bevölkerung hat diesbezüglich die Zeichen der Zeit erkannt. Umso verwunderlicher erscheint es, dass der Bundesrat mit der verabschiedeten Revision der Energieverordnung der Chance, eminente Einsparungen in Bezug auf den Stromverbrauch zu generieren, eine Abfuhr erteilt hat.

Einsparpotenzial von rund acht % wird nicht annähernd genutzt

Gerade eidgenössische Umweltverbände protestieren lautstark gegen diesen Umstand. Ihrer Meinung nach sind in der Schweiz die Richtlinien für die neuen Mindeststandards für Wärmepumpen, Computer, Geschirrspüler und anderweitige Geräte nicht streng genug eingegrenzt. Laut entsprechenden Berechnungen kann im Hinblick auf den Energieverbrauch in der Schweiz von einem im internationalen Vergleich hohem Einsparpotenzial, das bei rund acht % liegt, ausgegangen werden. Eine entsprechende Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) bestätigt diese Angaben.

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