Eier aus Bodenhaltung: So sieht die Wirklichkeit aus

16.04.2014 |  von  |  Gesellschaft, Natur   
Eier aus Bodenhaltung: So sieht die Wirklichkeit aus
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Bald ist wieder Ostern, und damit stehen auch die traditionellen “Eiertütscheten” wieder vor der Tür. Grund genug, einmal intensiver über die Herkunft der Supermarkt-Eier nachzudenken. Eine SRF-Doku bietet dazu eine leider wenig erfreulich Gelegenheit.

Mitarbeiter der Sendung “Kassensturz” haben mit dem Tierfilmer Jan Peifer Höfe in Deutschland und Holland besucht. Diese sind auf Eierpackungen angegeben, deren Inhalt als “Aus Bodenhaltung” deklariert ist. Die wahren Zustände sind jedoch schockierend.

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Gestohlene E-Mail-Konten: BSI und Provider arbeiten zusammen

16.04.2014 |  von  |  Kriminalität, Neue Medien   
Gestohlene E-Mail-Konten: BSI und Provider arbeiten zusammen
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Schon im Januar wurde eine zweistellige Millionenzahl von E-Mail-Konten von Cyberkriminellen gehackt. Mittlerweile ist die Zahl der gestohlenen E-Mails noch weiter angestiegen. Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) arbeitet eng mit Providern zusammen, um Betroffene schnellstmöglich zu informieren.

Betroffen sind zahlreiche Anbieter weltweit, darunter auch populäre Dienste, beispielsweise von Freenet, GMX, Vodafone oder web.de. Die Betroffenen können nachprüfen, ob ihre Daten gestohlen wurden, zugleich schalten sich erstmals auch die Provider aktiv ein.

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EU-Beschluss gefährdet die Netzneutralität

16.04.2014 |  von  |  Neue Medien   
EU-Beschluss gefährdet die Netzneutralität
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Ein neuerlicher Gesetzentwurf der EU könnte die Gleichberechtigung im Internet gefährden – Experten sprechen sogar von einer drohenden Zweiklassengesellschaft. Ein von der Vizepräsidentin der EU-Kommission Neelie Kroes eingereichter Gesetzentwurf spaltet das Internet. Das Gesetz bringt auf den ersten Blick nur Vorteile mit sich, auf dem zweiten Blick könnte damit aber der Weg für eine Zweiklassengesellschaft geebnet werden, die Privatpersonen und kleinen Unternehmen gleichermassen schaden würde.

Abschaffung der Roaming-Gebühren – zusammen mit der Netzneutralität?

Der Entwurf von Neelie Kroes soll eigentlich einen einheitlichen Telekommunikationsmarkt schaffen, bei dem gleichberechtigter, europaweiter Zugriff auf das Internet gewährleistet wird. Im Zuge dessen sollen ab 2015 auch die Roaming-Gebühren, die aktuell im Ausland anfallen, vollständig abgeschafft werden. Personen könnten dann zum identischen Preis wie im Inland surfen, vorausgesetzt der geltende Vertrag lässt dies auch zu. Das Gesetz öffnet aber auch ein unliebsames Hintertürchen, welches besonders Verfechtern eines unabhängigen und neutralen Internets in Aufruhr versetzt. Weiterlesen

Schweizer Gläubiger aufgepasst: EU-Bankenunion ist perfekt

16.04.2014 |  von  |  Gesellschaft, Politik   
Schweizer Gläubiger aufgepasst: EU-Bankenunion ist perfekt
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Die EU-Bankenunion ist perfekt. Gestern stimmte das Europaparlament in Strassburg einem entsprechenden Konzept mit grosser Mehrheit zu. Obwohl primär nur EU-Staaten betroffen sind, dürften auch die Schweiz und ihre Banken die veränderte Situation zu spüren bekommen.

Vorrangiges Ziel der Bankenunion – zumindest auf dem Papier – ist es, im Falle einer finanziellen Schieflage von Banken nicht mehr den Steuerzahler zu belangen. Einer weiteren Finanzkrise soll durch eine Kombination aus Gläubigerhaftung und Banken-Sicherungsfonds vorgebeugt werden.

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Internet-TV am Fernseher wird immer beliebter und moderner

15.04.2014 |  von  |  Neue Medien   
Internet-TV am Fernseher wird immer beliebter und moderner
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Internet-TV wird auch in Europa immer populärer. Während die moderne Art des Fernsehens ihre Ursprünge in den USA hat, adaptieren sie mittlerweile auch zahlreiche Unternehmen, um Internet-TV künftig weltweit anbieten zu können. In der Schweiz wurde erst kürzlich die Internet-TV-Box des Unternehmens Wilmaa angekündigt, während nun auch Google den internationalen Durchbruch schaffen möchte. Der Internetgigant vertraut dabei auf seinen mittlerweile zweiten Versuch.

Googles zweiter Anlauf beim Internet-TV

Durch den beständigen Ausbau von Breitbandinternet und Flatrate-Angeboten, die mittlerweile bereits als Standard gelten, wird TV über Internet immer attraktiver. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es kann auf eine grössere Auswahl von Kanälen zugegriffen werden, zugleich sind die Kosten langfristig oftmals reduzierter als bei klassischem TV. Ebenso können Freunde des internationalen TVs auf eine grosse Auswahl weltweit gesendeter Kanäle zugreifen, während Pay-Services durch die Internetanbindung noch schneller und komfortabler freigeschaltet werden können. Auch das User-Interface ist verständlicher und ansprechend gestaltet.

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Wenn der Staat Trojaner aussendet …

15.04.2014 |  von  |  Kriminalität, Neue Medien   
Wenn der Staat Trojaner aussendet …
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… dann ist etwas faul. Ebenso faul riechen die Bestrebungen im Schweizer Parlament, die Vorratsdatenspeicherung weiter auszubauen. Der amerikanische Hype, demzufolge mehr Sicherheit nur mit weniger Freiheit geht, hat die Schweiz schon lange erreicht und treibt jetzt ein bunt makabres Spiel mit der Angst. Was eine erweiterte Vorratsdatenspeicherung soll und warum sich jetzt auch in der Schweiz der Staat im Trojaner versteckt, wird hier unter die kritische Lupe genommen.

Der Preis der Freiheit

Bislang galt in hoch entwickelten demokratischen Staaten, wie es auch die Schweiz vielleicht noch ist, ein hohes Mass an Freizügigkeit gegenüber dem Bürger. Diese Freizügigkeit betrifft die Wahl seines Wohnortes und die eigene Entscheidung über die Art seiner Lebensweise genauso wie die Möglichkeit, mit anderen Menschen zu kommunizieren oder sich frei von staatlichen Zwängen eine eigene Meinung zu bilden. Einige dieser Punkte sind in den letzten Jahren schon deutlich eingeschränkt worden, teils auf internationalen Druck, teils aber auch auf Bestrebungen einzelner Interessengruppen hin.

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Türkei wegen Internetsperren unter internationaler Kritik

15.04.2014 |  von  |  Neue Medien   
Türkei wegen Internetsperren unter internationaler Kritik
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Das Internet ist längst nicht mehr nur ein reines Unterhaltungsmedium, sondern unterstützt Transparenz, bildet und ist für Millionen von Usern die erste Anlaufstelle, wenn sie sich über aktuelle Neuigkeiten aus dem In- oder Ausland informieren möchten. Obwohl die Türkei gerne Bestandteil der Europäischen Union wäre, tut sie sich mit den Grundwerten der EU nach wie vor schwer. Das hat Regierungschef Recap Tayyip Erdogan mit seiner Internetsperre für die Türkei erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Aussenminister kritisieren geschlossen das Vorgehen der Türkei

Die Türkei hatte negativ mit einer teilweisen Internetsperre auf sich aufmerksam gemacht. Twitter, Kurznachrichtendienst und zugleich Social Network, wurde über zwei Wochen von allen türkischen Internetanbietern gesperrt, sodass User den Dienst nicht mehr erreichen konnten. Auch das Video-Streaming-Portal YouTube ist gesperrt, da dort Videos hochgeladen worden waren, die von der türkischen Regierung als negativ gedeutet wurden. Mittlerweile hat ein Verfassungsgericht in der Türkei die Aufhebung der Sperren beschlossen, während der Staatsanwalt, im Auftrag des Staates Türkei, direkt Widerspruch einlegte. Die Begründung schließt insgesamt 15 Videos über den Staatsgründer Mustafa Kemal ein, welche nach Ansicht des Staatsanwalts gesperrt gehören.

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“Noah” – ein Plädoyer für das Leben

15.04.2014 |  von  |  Film   
“Noah” – ein Plädoyer für das Leben 5.00/5 (100.00%)
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Im Blockbuster “Noah” stellt Russell Crowe die gleichnamige Bibelfigur als vegetarischen Umweltschützer dar, der gegen Ende immer stärker psychotische Züge annimmt. Das Happy End ist nicht nur dem Hollywood üblichen Feel-Good-Usus zu verdanken, sondern vor allem der biblischen Vorlage, auf die der Film sich nach einigen abenteuerlichen Exkursen am Schluss wieder einpendelt.

Freunde der wortgetreuen Bibeldokumentation werden zwar streckenweise entsetzt sein – nichtsdestotrotz stellt die Produktion von Darren Aronofsky eine interessante Gelegenheit dar, über den Menschen, seine Rolle in der Welt, aber auch seine Boshaftigkeit und seinen Wert nachzudenken.

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Neue Kopftuch-Diskussion

15.04.2014 |  von  |  Gesellschaft   
Neue Kopftuch-Diskussion
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Eine neue Kopftuch-Diskussion ist in der Schweiz ins Rollen gekommen. Auslöser war ein am 14. März 2014 von AFP veröffentlichtes Urteil des Verwaltungsgerichtes im Schweizer Kanton St. Gallen, nach dem eine Schülerin aus dem muslimischen Kulturkreis in der Schule kein Kopftuch mehr tragen darf.

Damit wird möglicherweise eine neue Grundsatzdiskussion angefeuert, die sich mit der Religionsfreiheit in der Schule genauso befasst wie mit einer neuen Sicht auf die Zuwanderer in der Schweiz. Auch in Deutschland gerät die praktizierte Lebensweise vieler Zuwanderer zunehmend unter Beschuss. Nicht erst seit dem Erscheinen des Buches “Deutschland von Sinnen” des türkischstämmigen Schriftstellers Akif Pirinçci.

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Spielsucht auf hohem Niveau

14.04.2014 |  von  |  Allgemein, Gesellschaft   
Spielsucht auf hohem Niveau
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Deutlich über 120’000 Schweizer sind spielsüchtig. Alle paar Jahre wird eine entsprechende Statistik aufgelegt, die jedoch ausser Zahlen keine wirklichen Hintergründe liefert. Die Masse der registrierten Spielsüchtigen sind die, welche in Kasinos, über Online-Wetten oder auf ähnliche Weise ihr Geld verzocken. Und manchmal auch ihre Existenz. Eine Spielsucht auf hohem Niveau zeigen etwa 6’000 Börsenhändler, die auch hier Kopf und Kragen riskieren. Besonders deshalb, weil die Mechanismen an der Börse anders funktionieren als am Spielautomaten.

50’000 Börsendeals am Tag

Nein, dies ist nicht die Summe all derer Transaktionen, die täglich aus der Schweiz heraus an der Börse platziert werden. Uli Hoeness ist Inhaber dieses zweifelhaften Spitzenwertes. Der deutsche Fussballmanager, verurteilter Steuerhinterzieher und Finanzjongleur setzte nicht selten allein 50’000 Deals an nur einem Tag. Hier wurde mit Millionen gezockt. Deshalb gehört Hoeness sicherlich zur Gruppe der Spielsüchtigen auf hohem Niveau.

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Vorratsdatenspeicherung: Darum kippte der EuGH das Gesetz

14.04.2014 |  von  |  Neue Medien, Weltgeschehen   
Vorratsdatenspeicherung: Darum kippte der EuGH das Gesetz
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Die im Jahr 2006 beschlossenen Richtlinien zur Vorratsdatenspeicherung wurden mehr als sieben Jahre später vom Europäischen Gerichtshof für unzulässig erklärt. Der Ansicht der Richter nach ist die Regelung unverhältnismässig und nicht mit geltendem EU-Recht vereinbar.

Die Vorratsdatenspeicherung ist seit ihren ersten Plänen Verbraucherschützern und Befürwortern der uneingeschränkten Privatsphäre ein Dorn im Auge. Trotz des Urteils wird die Vorratsdatenspeicherung höchstwahrscheinlich nicht vollständig verschwinden.

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Snowden sagt vor Europarat aus: Nur umfangreiche Verschlüsselung schützt Bürger und Unternehmen

14.04.2014 |  von  |  Gesellschaft, Neue Medien   
Snowden sagt vor Europarat aus: Nur umfangreiche Verschlüsselung schützt Bürger und Unternehmen
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Edward Snowden hat vergangene Woche vor dem Europarat ausgesagt. Ziel der Vernehmung: Informationen zu erhalten, mit Hilfe derer EU-Bürger und Unternehmen besser vor der Bespitzelung durch NSA, GCHQ & Co geschützt werden können. Revolutionär Neues gab es dabei nicht zu hören, wohl aber Bestätigungen für seit Bekanntwerden des NSA-Skandals oft vorgetragene Sicherheitsmassnahmen.

Welche Tipps gibt Snowden einem vereinten Europa, das sich nach Datenschutz sehnt, die Spitzel aber doch in seiner Mitte sitzen hat? Dieser spannenden Frage ging der europäische Menschenrechtsrat in Strassburg vergangene Woche auf die Spur – per Videokonferenz.

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