Facebook: Geht es eigentlich noch ohne?

02.09.2014 |  von  |  Neue Medien  | 
Facebook: Geht es eigentlich noch ohne?

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Das soziale Netzwerk Facebook ist schon kein Trend mehr, es ist zum Alltagsbestandteil geworden. Manche Psychologen gehen sogar so weit, der Online-Plattform Suchtpotenzial zu bescheinigen. Sie empfehlen zum Selbstschutz eine vorübergehende Abstinenz auf Probe, auch, um einen Abstand zum eigenen Konsumverhalten zu gewinnen. Gleichzeitig gibt es aber auch eine Gruppe von Online-Aktivisten, die gleich eine radikale Profillöschung fordern – als Antwort auf die in ihren Augen verheerenden Datenschutzbedingungen und die sozialen und emotionalen Konsequenzen, die Facebook mit sich bringen kann.

Ob nun Pause oder Löschung: Was ändert sich wirklich im Alltagsleben, wenn Facebook nicht mehr präsent ist? Wir haben die fünf interessantesten Erfahrungswerte gesammelt, die sich Psychologen zufolge bei allen Verweigerern oder Auszeit-Nehmern einstellen.

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Betty Anne Waters – das Leben schrieb das Drehbuch

02.09.2014 |  von  |  Film, Literatur  | 
Betty Anne Waters – das Leben schrieb das Drehbuch

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Wenn Hollywood Gerichtsfilme auflegt, dann finden diese sich schnell in der Klischeesammlung von gerecht und ungerecht wieder oder landen in der Gehirnschublade für “vergessenswert”. Nicht so bei “Betty Anne Waters” (Originaltitel “Conviction”), einem US-Streifen aus dem Jahr 2010. Wenig auf Effekt, dafür umso mehr auf Wirkung und Authentizität getrimmt, überzeugen hier Hilary Swank (als Betty Anne Waters) und Sam Rockwell (als Kenny Waters) mit einer schauspielerischen Leistung, die einen ähnlichen Fall aus der Realität der 1980er-Jahre direkt ins Bewusstsein der Zuschauer holt.

“Betty Anne Waters” präsentiert die Geschichte einer Geschwisterliebe, die weit über das Aufopfern für die Familie hinausgeht. Hier werden nicht die typisch amerikanischen Klischees ausgereizt, sondern eine wahre Geschichte filmisch verpackt als Hommage an Gerechtigkeit und Kampf um eigene Ziele schauspielerisch perfekt umgesetzt.

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SMS gegen übermässigen Alkoholkonsum bei Jugendlichen

01.09.2014 |  von  |  Allgemein, Gesellschaft  | 
SMS gegen übermässigen Alkoholkonsum bei Jugendlichen

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Rauschtrinken hat sich zu einem neuen Trend unter Schweizer Jugendlichen entwickelt. Wie die aktuellen Zahlen des Suchtmonitorings Schweiz belegen, trinken sich 25 % der 15- bis 19-Jährigen mindestens einmal im Monat in den Rausch. Bei den 20- bis 24-Jährigen sind es sogar rund 40 %.

Abhilfe schaffen soll jetzt ein Projekt mit dem…

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Ist die Züricher U-Haft unzumutbar für Insassen?

01.09.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Ist die Züricher U-Haft unzumutbar für Insassen?

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Durchschnittlich fünf Personen begehen jedes Jahr in Schweizer Untersuchungsgefängnissen Suizid. Jetzt hat der Fall des Rega-Kaders, der die Krankenakte des Rennfahrers Michael Schumacher entwendet haben soll, eine neue Diskussion um die Zustände in den Haftanstalten ausgelöst.

Der Mann hatte in der Nacht nach seiner Verhaftung in seiner Zelle im Polizeigefängnis Zürich Selbstmord begangen. Offensichtlich hatte während der Nachtwache niemand nach dem Häftling geschaut, unter anderem, so die Züricher Kantonspolizei, weil es keine Hinweise auf erhöhte Suizidalität gegeben habe.

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Wie ist die Schweiz auf ein Eindringen des Ebola-Virus vorbereitet?

01.09.2014 |  von  |  Gesundheit  | 
Wie ist die Schweiz auf ein Eindringen des Ebola-Virus vorbereitet?

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Das von eventuell in der Schweiz zu behandelnden Ebola-Erkrankten ein ernst zu nehmendes Ansteckungsrisiko ausgehen würde, ist unwahrscheinlich. Auch die immer wieder geäusserte Befürchtung, dass über Italien einreisende Flüchtlinge zu einer Ausbreitung der Krankheit in Europa führen könnten, ist eher unbegründet. Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt maximal 21 Tage; die Flüchtlinge sind aber meist bedeutend länger unterwegs. Da würden Krankheitssymptome sich bereits bei der Überfahrt zeigen.

Dies ist zwar auch genau der Zeitpunkt, zu dem eine Ansteckung möglich ist, führt aber gleichzeitig dazu, dass Träger erkannt und sofort isoliert werden könnten. Italien führt momentan bereits an Bord ankommender Schiffe und Boote medizinische Tests durch. Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin gibt an, dass bereits mehr als 33’000 Menschen diese Screenings auf See durchlaufen hätten.

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Die Gefahr einer Immobilienblase wurde abgewehrt: Entspannung auf dem Schweizer Immobilienmarkt

01.09.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Die Gefahr einer Immobilienblase wurde abgewehrt: Entspannung auf dem Schweizer Immobilienmarkt

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Laut einer Pressemitteilung von Comparis und der ETH Zürich hat sich die Situation auf dem Schweizer Immobilienmarkt entspannt. Die Gefahr einer Immobilienblase ist zunächst einmal gebannt, lediglich in fünf Bezirken seien noch leichte derartige Tendenzen zu beobachten. Die Nachricht sorgt für Erleichterung auf dem Markt und ist wichtig für die Stabilität der Preise.

Bei den fünf aktuell noch gefährdeten Bezirken handelt es sich um Hochdorf, Locarno, Bülach, See-Gaster und Pfäffikon (ZH). In keiner der Regionen sei die Situation wirklich kritisch, allerdings müsse die Entwicklung beobachtet werden. Anfang 2013 wurden elf kritische Bereiche registriert, daher kann man von einer Wende auf dem Immobilienmarkt sprechen.

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Hahnenwasser-Propaganda von Softdrink-Konzernen gesponsert

01.09.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Hahnenwasser-Propaganda von Softdrink-Konzernen gesponsert

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Eine Tagung der Schweizer Gesellschaft für Ernährung (SGE), die von Coca-Cola gesponsort wird? Alleine der inhärente Widerspruch hätte schon genügend Diskussionsstoff geliefert. Die SGE ging allerdings noch einen Schritt weiter und versetzte nicht nur Coca-Cola einen sprichwörtlichen Tiefschlag, sondern auch vielen weiteren ihrer Sponsoren wie Migros, Coop und Nestlé.

Während des von Coca-Cola gesponserten Frühstückssymposiums, welches am 22. August in Bern stattfand, riet die einflussreiche Organisation offen davon ab, Süssgetränke und Mineralwasser zu kaufen. Stattdessen sollten die Schweizer lieber zu Hahnenwasser greifen.

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Bundesrat klar gegen Initiative zum bedingungslosen Grundeinkommen

01.09.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Bundesrat klar gegen Initiative zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Nachdem die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen letztes Jahr mit 126’000 Unterschriften zusammengekommen war, hat sich der Bundesrat nun klar dagegen ausgesprochen.

Im Initiativtext wurde die Höhe des Grundeinkommens nicht benannt, sondern die Entscheidung darüber klar beim Gesetzgeber belassen, der nur dafür sorgen solle, dass “der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein” garantiert sei. Dennoch standen immer Vorschläge der Initianten im Raum, die der Bundesrat für nicht machbar hält – nämlich 2500 Franken je Erwachsenem und 625 Franken pro Kind. Die Kosten für diese Variante beliefen sich auf jährlich 200 Milliarden Franken, als ein Drittel des Schweizer BIP.

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Brille – Fielmann?

01.09.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Brille – Fielmann?

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Auch für die Schweizer mit einer mehr oder minder ausgeprägten Sehschwäche eine gute Frage. Nicht nur in der deutschen Heimat konnte die Optikerkette Fielmann ihren Gewinn vor Steuern in diesem Jahr bereits deutlich steigern. Auch in der Schweiz hält der durchweg positive Trend an, nicht zuletzt dank eines zusätzlichen Verkaufstages. Dass Fielmann bis zum Jahresende durchaus noch einen weiteren Zuwachs erreichen dürfte, machen die Zahlen klar.

Viele Optiker und kleinere Ketten buhlen in der Schweiz um die Gunst der Verbraucher. Dabei sind es längst nicht nur Menschen mit echter Sehschwäche, die sich heute eine Brille zulegen. Oftmals wird auch aus modischen Gründen oder wegen der vermeintlich intelligenteren Ausstrahlung eine Brille getragen. Ausschlaggebend für die Entscheidung für eine Brille ist längst nicht mehr nur das eigentlich wirksame Brillenglas. Das ist in vielen Fällen nicht einmal wirklich Glas, sondern oftmals Kunststoff.

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Wo die Schweiz Urlaub macht

30.08.2014 |  von  |  Konsum  | 
Wo die Schweiz Urlaub macht

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Die Schweizer sind die Arbeiterbienen unter den europäischen Arbeitnehmern. Sie arbeiten länger und machen weniger Urlaub als die meisten anderen Menschen in Industrieländern. Während die Deutschen sich im Durchschnitt 33 Urlaubs- und Feiertage gönnen und die Österreicher sogar auf 38 freie Tage kommen, haben die Schweizer gerade einmal 28 Tage. Der Versuch, via Volksentscheid die Zahl der Urlaubstage auf sechs Wochen Ferien für alle hochzuschrauben, scheiterte 2012 mehr als deutlich.

Auch wenn gerade einmal vier Wochen Urlaub im Jahr im europäischen Vergleich sehr wenig sind, scheint das die Schweizer wenig zu stören. Ihre Ferienzeit verbringen sie dafür anders als andere. Schweizer fahren zwar kürzer, dafür aber öfter in den Urlaub, zumindest nach Angaben von Hotelplan. Im Schnitt dauerte eine Reise zwischen vier und sieben Tagen. Allein im Vorjahr traten die Schweizer 20 Millionen Reisen mit Übernachtung an, die Mehrzahl davon ging ins Ausland.

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Rückblick: Drei Jahre nach Abschaffung der Glühbirne

30.08.2014 |  von  |  Gesundheit, Konsum  | 
Rückblick: Drei Jahre nach Abschaffung der Glühbirne

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Licht ist einer der wichtigsten Bestandteile für das Wohlbefinden des Menschen. So spielt nicht nur die Helligkeit der Umgebung eine Rolle, sondern auch die Farbtemperatur des Lichts. Diese ist entscheidend, um einen Raum wärmer oder kälter wirken zu lassen. Gerade die üblichen Energiesparlampen, die seit der Richtlinie der Europäischen Union vorgeschrieben sind, lassen viele Räume nicht nur zu dunkel, sondern eben auch grau und ungemütlich erscheinen.

Das Verbot der traditionsreichen Glühbirne und die Verwendung der Sparbirnen werden noch immer sehr kontrovers diskutiert – besonders der von Medien und Medizinern angeführte gesundheitsgefährdende Aspekt dieser Lampen regt viele Menschen zum Nachdenken über diese Thematik an. Drei Jahre nach der Umstellung stellen sich nun die Fragen: Welche Entwicklungen hat es in der Zwischenzeit gegeben, welche Erkenntnisse liegen mittlerweile über die Schädlichkeit vor und gibt es nennenswerte Alternativen, die sich durchsetzen konnten?

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Schweizer Radarfallen: Keine unbekannte Grösse mehr

29.08.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Schweizer Radarfallen: Keine unbekannte Grösse mehr

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Bis vor Kurzem war die Anzahl der Verkehrs-Kontrollmechanismen wie Radarfallen und Blitzkästen eines der grossen ungelösten Rätsel auf Schweizer Strassen. Nun hat sich das geändert: Zum ersten Mal liegt eine Übersicht aller Schweizerischen Verkehrsmessgeräte und ihrer Verteilung auf einzelne Ortschaften vor.

Dabei stellt sich Interessantes heraus. So ist etwa das Verhältnis von Blitzer zu Einwohner von Einsatzort zu Einsatzort extrem verschieden. Während beispielsweise in Schaffhausen die höchste Dichte an Radarfallen zu vermessen ist, nämlich ein Gerät auf 4400 Bewohner, scheint es im Jura wesentlich entspannter zuzugehen. Dort kommt auf 36’000 Einwohner gegenwärtig nur ein einziger Apparat. Insgesamt sind in der Schweiz momentan 900 Radarfallen im Einsatz. Dabei kommen verschiedenste Technologien zum Einsatz; fest stehende Blitzkästen ebenso wie Nachfahr-Messgeräte und Laserpistolen.

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Der schwierige Umgang mit der Wahrheit

29.08.2014 |  von  |  Allgemein, Weltgeschehen  | 
Der schwierige Umgang mit der Wahrheit

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Der Kalte Krieg ist vorbei. So schien es zumindest, seitdem kurz vor der Jahrtausendwende der Ostblock zerfallen war und die internationale Bedrohungslage sich deutlich unkritischer darstellte. Geändert hat sich das spätestens mit dem 11. September 2001. Die terroristischen Angriffe auf die USA boten nicht nur Stoff für viele Verschwörungstheorien, sondern auch neue Feindbilder.

Mittlerweile läuft ein neuer, viel heftigerer Kalter Krieg, der mit den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden neue Nahrung erhalten hat. Vermeintliche Freunde spionieren sich gegenseitig aus, alles Fremde wird als bedrohlich deklariert und die Bereitschaft zum Schaffen neuer Krisenherde steigt täglich. Bekannt wurde jetzt, dass neben Snowden auch ein weiterer Whistleblower aus den Kreisen der NSA aktiv sein dürfte. Wie schwer sich die USA und andere scheinbar demokratische Staaten mit der Wahrheit tun, beschreibt dieser Beitrag.

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Leerstandsquoten in der Schweiz offenbaren 2014 teilweise drastische Veränderungen

29.08.2014 |  von  |  Allgemein  | 
Leerstandsquoten in der Schweiz offenbaren 2014 teilweise drastische Veränderungen

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Wer dieser Tage im Kanton Zürich eine Wohnung sucht, hat scheinbar die Qual der Wahl. Während sich andernorts die diesbezüglichen Bewerber quasi die Klinke in die Hand geben und teilweise mit harten Bandagen um begehrte Wohnungen ringen, präsentiert sich die Situation rund um Zürich auf den ersten Blick äusserst entspannt für potenzielle Mieter. Wie der Kanton und die Stadt diesbezüglich mitteilten, hat sich die Zahl der leer stehenden Wohnungen in dieser Region im Jahr 2014 deutlich erhöht: So standen Anfang Juni exakt 5.359 Wohnungen leer. Eigentlich sind dies paradiesische Zustände für Wohnungssuchende. Eigentlich. Denn der Grossteil der Wohnungssuchenden hat es trotzdem nicht leichter eine passende Bleibe zu finden, da der Grossteil der freien bzw. leer stehenden Wohnungen in dem Segment der teuren Objekte zu finden sind.

Beispiel: In Zürich hat sich die Leerstandsquote innerhalb eines Jahres verdoppelt

Insgesamt kann der Kanton – im Vergleich zum Vorjahr – einen Zuwachs von 1.191 Wohnungen vermelden, was einem rasanten Anstieg von knapp 30 % gleichkommt. Erstmals seit dem Jahr 2007 überschreitet die Leerwohnungszahl im gesamten Kanton Zürich wieder deutlich die Zahl von 5.000 Objekten. Dementsprechend ist der Leerwohnungsanteil um 0,15 auf nunmehr 0,76 % gestiegen. Dieser Zuwachs an freien Wohnungen ist aber nicht nur für den gesamten Kanton Zürich charakteristisch, auch die Stadt Zürich hat mit insgesamt 471 leer stehenden Wohnungen eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Die ganzheitliche Leerstandsquote in der Stadt Zürich kann mit 0,22 % aber immer noch als vergleichsweise tief bezeichnet werden.

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