Flexible Arbeitsmodelle sollen das Verkehrsproblem lösen

21.09.2012 |  Von  |  Gesellschaft
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Ohne Frage, in der Schweiz wird viel gearbeitet wie andernorts auch: Neben Grossbritannien (laut Statistischen Bundesamt 42,2 Stunden) und Österreich (41,8 Stunden) verzeichnet die Schweiz (auch 41,8 Stunden) mitunter die höchste Wochenarbeitszeit. Der hohe Berufsverkehr zu seinen Spitzenzeiten am Morgen wie auch am Abend legt hierüber Zeugnis ab. Nach einem Pilotprojekt der Credit Suisse und der Swiss Re soll durch die Einführung eines flexibleren Arbeitsmodells eine Reduktion des Verkehrs in Zürich erreicht werden.

Diesem Arbeitsmodell zufolge soll es einem Teil der Mitarbeiter erlaubt sein, ihre Arbeit regelmässig auch an unterschiedlichen Orten bzw. zuhause verrichten zu dürfen. Ein Mehr an Flexibilität in der Auswahl des Arbeitsortes soll das ständige Pendeln verringern.

Vorteile flexibler Arbeitsmodelle

Ob das Projekt erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Flexiblere Arbeitsmodelle kämen jedoch generell der hohen Bereitschaft zu Flexibilität entgegen, welche die meisten Arbeitnehmer bereits auf dem Weg zur Arbeit zeigen. So verbringen viele die Zeit während des Pendelns mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereits mit der Organisation ihres Arbeitstages: Mails werden gelesen und beantwortet, wichtige Absprachen über das Handy geführt und der Arbeitsalltag geplant. Weniger Pendelzeiten könnten sich demnach durchaus positiv auf die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer auswirken.

In Österreich beispielsweise hat sich gezeigt, dass die gewonnene Zeit durchaus auch in mehr Arbeit investiert wird. Ein flexibleres Arbeitsmodell könnte aber nicht nur zu einer höheren Produktivität, sondern auch zu einer besseren Life-and-Work-Balance beitragen: So bleibt mehr Zeit für sportliche Aktivitäten, Gesundheit und die Familie. Vor allem die dadurch gewährte bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf könnte sich wiederum positiv auf die Arbeitsleistung auswirken. Zudem wird es weniger Einbussen durch krankheits- oder familienbedingte Abwesenheitszeiten geben.

Flexibles Arbeiten braucht eine gute Ausstattung

Abgesehen von einer guten Unternehmenskultur, in der Vertrauen das A und O der Zusammenarbeit ist, sind es gerade die neuen Internettechnologien, die ein flexibles Arbeiten theoretisch von überall möglich machen. Auf der Gigaset Website gibt es beispielsweise eine breite Auswahl an Telefonen, die das Arbeiten von zu Hause aus erleichtern können. Trotz der vielen Vorteile flexibler Arbeitsmodelle wird das klassische Büro jedoch nicht überflüssig werden. Seine Funktion als Ort des Austausches, der Zusammenkunft und der Kreativität wird es auch künftig behalten.

 

Oberstes Bild: © Monkey Business Images – shutterstock.com

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